• EHC Basel/KLH mit geglücktem Saisonauftakt

    Der EHC Basel/KLH feiert im ersten Saisonspiel gegen die Argovia Stars einen knappen aber verdienten 3:2-Heimsieg. Vor Beginn einer Meisterschaft ist bei Fans, Mannschaft und Staff jeweils eine gewisse Spannung und Nervosität zu spüren. Bei Basel noch etwas extremer, da man bei Eröffnungsspielen in der Vergangenheit oft nicht sehr erfolgreich spielte. Basel benötigte einige Minuten, um die Nervosität abzustreifen und in die Partie zu finden. Mit der ersten guten Möglichkeit durch Mombelli nach etwa sieben Minuten fand man besser ins Spiel. Kurz darauf hatte Tuffet und Cola weitere Möglichkeiten. In dieser ersten Druckphase gelang dann Mombelli der wichtige Führungstreffer. Beide Mannschaften schienen die gleiche Taktik auf die Tafel geschrieben zu haben. Mit aggressiven Forchecking versuchte man die Verteidiger früh unter Druck zu setzen. Dadurch entwickelte sich ein Spiel mit wenig Unterbrüchen. Es ging hin und her. Im Mitteldrittel waren keine 90 Sekunden gespielt, als Schnellmann Goalie Wehrli mit einem Schlenzer von der blauen Linie erwischte. In dieser besten Phase der Basler gelang Wüthrich mit einem satten Schuss noch das 3:0. Mit einer besseren Chancenauswertung wäre durchaus noch mehr möglich gewesen. Argovias Trainer Eric Wittwer war bereits gezwungen sein Timeouts zu nehmen. In der Folge wurde das Basler Spiel zerfahrener und die Argovia Stars spürten, dass da noch was möglich ging. Der Anschlusstreffer gelang den Aarauern jedoch erst im Schlussdrittel und das erst noch in Unterzahl. Basel konzentrierte sich danach auf das Kontern. Mit den sich daraus entstehenden Möglichkeiten konnte jedoch keine Entscheidung herbeigeführt werden. So blieb es bis zum Schluss spannend. Erst recht, als Augstburger zwei Minuten vor Schluss in Überzahl zum 2:3 traf. Zu mehr reichte es glücklicherweise nicht mehr. (rb/BHV) EHC Basel/KLH – Argovia Stars 3:2 (1:0; 2:0; 0:2) Zuschauer: 916. (St. Jakob-Arena, Basel). - Schiedsrichter: Fausel, Zimmermann, Blum. - Tore: 1:0 (10:17) Mombelli (Voegelin, Wüthrich). 2:0 (21.19) Schnellmann (Guantario, Lenz). 3:0 (25:47) Wüthrich (Voegelin, Gfeller). 3:1 (45:32) Barz (Renggli). 3:2 (58:06) Augstburger (Wittwer, Scherwey). - Strafen: (B): 3x2 Min. (AS): 2x2 Min. - Bemerkungen: Torschüsse: 34:25 (12:8; 9:12;13:5) Bestplayer: Martin Wüthrich und Kevin Barz. Timout Argovia Stars (26:22) EHC Basel/KLH: Osterwalder (ET Gass); Maurer, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Lenz, Schnellmann; Bichsel, Asal; Voegelin, Wüthrich, Mombelli; Tuffet, Cola, Spreyermann; Guantario, Rohrbach, Pfennich; Fritz, Müller, Zinkl. Argovia Stars: Wehrli (ET Hüsser); Leuenberger, Renggli; Barz, Fopma; Thöny, C. Frei; Wittwer, Merkli, Scherwey; Rechsteiner, Simmen, Gisin; Augstburger, Frei M.; Steiner, Zuberbühler, Colangelo www.ehcbaselklh.ch Read More
  • Pfadi Winterthur zu stark für den RTV Basel

    In einer nur zu Beginn ausgeglichenen Partie verlieren die Basler gegen Pfadi Winterthur mit 25:31 (10:15). Die Basler Handballer zeigten sich zunächst gut erholt von der deftigen Auswärtspleite gegen Wacker Thun und legten los wie die Feuerwehr. 4:1 und 6:3 führten die Hausherren gegen den Favoriten aus Winterthur. Das Team von Trainer Joop Fiege liess in der Abwehr nur wenig freie Würfe zu und offensiv glänzte der RTV mit perfekter Chancenauswertung. Pfadi fand nach einer Viertelstunde besser in die Partie. Bei den Basler hingegen riss der Faden komplett. Innert wenigen Minuten gelang den Gästen der Turnaround. Die Realturner fanden kaum noch einen Weg an der Winterthurer Abwehr vorbei und erlaubten sich zu viele einfache technische Fehler. Nach der ersten Halbzeit lag der Gastgeber bereits vorentscheidend zurück (10:15). Der zweite Umgang war ein Auf und Ab. Zunächst sah es danach aus, als ob die Partie einen ähnlichen Ausgang nimmt, wie bei der Kanterniederlage in Thun am vergangenen Mittwoch. Doch die Basler bewiesen Moral und stemmten sich gegen das drohende Debakel. Angeführt vom überragenden Bruno Kozina kämpften sich die Bebbi bis auf drei Tore (17:20) heran. Eine weitere Tempoverschärfung der Gäste liess der RTV nicht unbeantwortet und raffte sich ein letztes Mal auf. Ernsthaft in Gefahr geriet Pfadi alledings nicht mehr. Die erste Heimniederlage bedeutet für den RTV Rang sechs nach fünf Runden. Am nächsten Samstag (19.30 Uhr BBC Arena) geht es zum Ligakrösus Kadetten Schaffhausen. Die Munotstädter sind mit drei Siegen und zwei Niederlagen nicht optimal in die Saison gestartet, zeigten sich zuletzt aber verbessert.  RTV 1879 Basel – Pfadi Winterthur 25:31 (10:15)  Sporthalle Rankhof, Basel. - 300 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Torfolge: 2:0, 2:1, 4:1 (7.), 5:2, 6:3 (10.), 6:9 (16.), 7:9, 7:11, 8:12 (22.), 10:12 (23.), 10:15 (27.); 11:18, 13:20 (37.), 17:20 (43.), 18:23 (46.), 19:27 (51.), 23:27 (55.), 25:29, 25:31. - Strafen: dreimal 2 Minuten gegen den RTV 1879 Basel, fünfmal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur. RTV 1879 Basel: Ullrich/Timon Steiner; Hylkén (1), Berger (2), Goepfert (1), Stamenov (2), Ebi, Cvijetic (1), Basler (1), Kozina (10), Wittlin (1), Jurca (6/1), Schröder, Silas Steiner.  Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius (ab 46.); Ott (1), Maros (1), Tynowski (2), Hess (2), Gavranovic (8), Lier (6/4), Vernier (5), Kuduz (1), Jud (4), Freivogel (1). Bemerkungen: RTV 1879 Basel ohne Dannmeyer (krank), setzt Timon Steiner, Gerbl und Silas Steiner nicht ein. – 6. (3:1) Hess schiesst Penalty neben das Tor. - Time-Outs: RTV 1879 Basel: 16. (6:9) und 55. (22:27). Pfadi Winterthur: 23. (10:12) und 41. (15:20).  www.rtvbasel.ch Read More
  • UH Basel Regio knapp an Punkten vorbeigeschrammt

    Es war alles angerichtet zur Liga-Premiere in der neuen Sandgruben-Sporthalle. Die Zuschauer sorgten für gute Stimmung und die Herren dafür, dass das Spiel gegen Zug United, seines Zeichens Aufstiegsaspirant, bis am Schluss denkbar knapp blieb. Zehn schwache Minuten übers ganze Spiel verteilt mit sieben Gegentoren machten am Schluss den Unterschied aus bei der 7:8-Niederlage. Die Anfangsphase des Spiels war geprägt durch gegenseitiges Abtasten und gute Torhüterparaden auf beiden Seiten, wobei beide Teams das Augenmerk auf viel Ballbesitz und wenig Risiko legten. Ein Ballverlust in der Spieleröffnung der Zuger nutzten die Basler eiskalt aus und Wildi erzielte nach knapp fünf Spielminuten den vielumjubelten Führungstreffer. Als knappe zwei Minuten später Patrick Mendelin auf 2:0 erhöhte, war die NLB Stimmung auch auf der Tribüne angekommen. Der 2:1-Anschlusstreffer der Zuger bremste die Euphorie und mit diesem Resultat ging es in die erste Drittelspause. Den Start des zweiten Drittels verschlief man auf Basler Seite komplett und mit viel Dusel wurden weitere Gegentreffer vermieden. Genau bei Spielhälfte konnte durch Kasenrum der alte Zwei-Toreabstand wiederhergestellt werden. Unglaubliche 32 Sekunden später stand es jedoch bereits 3:3 und das Spiel begann wieder von Neuem. Nach einem Stockschlag konnten die Basler Herren ein erstes Mal in Überzahl spielen und nutzten diese gleich aus zur erneuten Führung, Torschütze war Schwob. Ein erneuter Ballverlust der Zuger im Spielaufbau führte zum nächsten Treffer für die in dieser Zeit sehr aufsässigen Basler. 5:3 durch Captain Kramer. Kurz vor der Pause verkürzte Zug erneut auf 4:5 und nutzte eine Überzahl aus, um die Partie erneut auszugleichen. Zum Start des dritten Drittels war also nach wie vor alles möglich. In dieser spielentscheidenden Phase agierten die Zuger cleverer und setzten aus einer kompakten Defensive immer wieder offensive Nadelstiche gegen zum Teil kopflos nach Vorne stürmende Basler. In dieser besagten Basler Schwächephase schoss Zug drei Tore zur 5:8-Führung. Doch wer darin die Entscheidung ahnte, machte die Rechnung ohne die aufopferungsvoll kämpfenden Basler. Nach einer ungenutzten Überzahl gelangen Schaffter und erneut Patrick Mendelin Minuten vor Schluss die Tore zum 7:8. Die Schlussphase war ein hektisches Hin und Her, Basel ging volles Risiko ein und nahm den Torhüter raus, um sich doch noch in die verdiente Verlängerung zu retten. Sowohl die Basler wie auch die Zuger liessen in dieser Schlussphase diverse Grosschancen aus und so endet dieses Spiel mit einer unglücklichen 7:8-Niederlage. Nach diesem vielversprechenden Auftakt in die NLB-Saison geht es kommendes Wochenende weiter mit der ersten Doppelrunde der noch jungen Saison. Am Samstag steht die erste Reise ins Tessin an zu Mitaufsteiger Gordola und am Sonntag das zweite Heimspiel gegen Davos-Klosers. (ra) Unihockey Basel Regio - Zug United 7:8 (2:1, 3:4, 2:3) Sandgruben, Basel. 210 Zuschauer. SR Meister/Rimensberger. Tore: 5. Wildi (Mendelin) 1:0. 7. Mendelin (Schaffter) 2:0. 9. Laely (Schelbert) 2:1. 31. Kasenurm (Tambini) 3:1. 31. Rantala (Hietanen) 3:2. 31. Grüter (Fiechter) 3:3. 35. Schwob (Kasenurm) 4:3. 37. Kramer (Marti) 5:3. 39. Nilsson (Schelbert) 5:4. 40. Rantala (Grüter) 5:5. 43. Fiechter (Furger) 5:6. 46. Suter (Rantala) 5:7. 47. Nilsson (Grüter) 5:8. 55. Schaffter (Mendelin) 6:8. 57. Mendelin (Wildi) 7:8. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. 2mal 2 Minuten gegen Zug United.     www.unihockeybaselregio.ch Read More
  • TV Birsfelden verliert knapp in Steffisburg

    Der TV Birsfelden verliert mit 28:30 im Berner Oberland gegen den TV Steffisburg. Das Heimteam aus Steffisburg legte von Beginn weg vor. Rathgeb, welcher am Schluss auf 8 persönliche Treffer kam, skorte das 1:0. Ein paar Minuten später stand es 4:2 für Steffisburg. Diesen kleinen Rückstand konnten die Gäste aus Birsfelder leider nie mehr ganz wegmachen. Mit 15:14 aus Sicht der Heimmannschaft ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte zeigte sich weiterhin das gleiche Bild. Steffisburg konnte vor 230 Zuschauern immer vorlegen und die Birsfelder versuchten vergeblich diesen Rückstand wegzumachen. So kam es wies kommen musste und die Truppe von Thomas Reichmuth verliess das Berner Oberland mit Null Punkten und einer 28:30 Niederlage. Aus Birsfelder Sicht gilt es die starke Leistung von Spielmacher Mikula mit 8 Toren und die 100% Trefferquote von Junior Danco (2 von 2) hervorzuheben.Das nächste Spiel findet am Freitag 23. September 2016 um 20:30 in Schaffhausen statt. (ms) TV Steffisburg - TV Birsfelden 30:28 (15:14) Steffisburg Musterplatz. – 231 Zuschauer – SR: Anthamatten Tino, Wapp Andreas TV Steffisburg: Eggenberger (31%), Hunziker (50%); Stebler (4), Simon (3), Meier, Schenk, Badertscher (1), Lutz (3), Wyttenbach, Manse (7/4), Christinat (2), Rathgeb (8), Sorgen (2) TV Birsfelden: Braun (13%), Tränkner (58%); Thomsen (4), Buob, Danco (2), Spänhauer (3), Sala (4), Butt (3), Galvagno, Oberli (1), Mikula (8/1), Müller (3) Bemerkungen: Birsfelden unter anderem ohne Morf, Sebele und Reichmuth www.tvbirsfelden.ch   Read More
  • TV Möhlin verliert trotz starker erster Halbzeit

    Im ersten Heimspiel der jungen NLB-Meisterschaft verlor der TV Möhlin gegen den STV Baden mit 23:25, nachdem die Fricktaler zur Pause noch deutlich vorne lagen (11:6).  Speaker Jürgen Spalinger begrüsste die fast 400 Zuschauer mit dem neuen TV Möhlin-Song, welchen er eigens für den Verein hat produzieren lassen. Das Spiel begann ganz nach dem Gusto der Gastgeber und Philipp Seitle erzielte erst nach vier Minuten für Baden den Ausgleich, ehe Marcus Hock erneut den Führungstreffer für Möhlin präsentierte. Danach zeigte Rok Jelovcan Kostproben seiner perfekten Abwehrarbeit: Möhlin konnte ohne Verluste wieder angreifen und in Führung gehen. Nach sechs Spielminuten hiess es 4:1, derweil Baden lange 13 Minuten ohne Punkte blieb. Die Gäste liessen aber nichts unversucht, kämpften an allen Fronten mit vereinten Kräften. Nach dem Timeout in der 13’ (6:1) durch Björn Navarin kam es erneut nicht zur erhofften Wende. Aber auch Möhlin zeigte jetzt schwache Minuten. Die Passzuspiele waren unsauber, technische Fehler schlichen sich ein und die Abschlüsse wurden vom starken Keeper Marco Wyss entschärft. So bejubelten schlussendlich die Badener Fans ihrerseits das zweite Tor zum 2:7 in der 18. Spielminute. Die Baisse war aber auf beiden Seiten nicht vom Tisch. Jedoch erspielte sich Möhlin eine komfortable Führung. Kurz vor der Pause trickste der erst sechszehnjährige Flügelspieler Yannik Lang noch Goalie Wyss aus und markierte den elften Treffer für den TV Möhlin (11:6). Zur Halbzeit betrug der Vorsprung der Möhliner fünf Tore, doch sie mussten in doppelter Unterzahl beginnen und obwohl Marcus Hock seinen fünften Treffer von total zwölf persönlichen Würfen versenkte, witterte Städtli seine Chance. Gross war dann der Jubel bei den angereisten Badener Fans, als ihre Leidenszeit zu Ende ging. Nach fünf Minuten Schlagabtausch war der Gleichstand mit 12:12 auf der Anzeigetafel Tatsache geworden. Möhlin kämpfte derweil mit einem Ballverlust und mehreren Fehlwürfen, ehe Hock sauber abschliessen konnte. Sekunden später zog Gian Grundböck nach, dann antwortete wieder Hock und schliesslich zeigte auch Karlo Ladan am Kreis seine Klasse und in der 41’ stand es wieder 16:14 für Möhlin. Aber nach diesen guten sehenswerten Toraktionen bürdete sich Möhlin die nächste Zeitstrafe auf und die Badener liessen durch ihre starke Rückraumachse mit Philipp Seitle und Pascal Bühler am Drücker nichts unversucht und gingen ihrerseits in der 47. Minute leicht in Führung. Florian Doormann und Yannik Lang erlösten dann Möhlin mit weiteren Treffern (19:18), was Baden mit der Auszeit beantwortete. Elf Minuten waren noch zu spielen und an Normalität auf dem Feld war überhaupt nicht zu denken: Zwar lag Möhlin durch gelungene Abschlüsse wieder vorne, aber die 6:0-Abwehr der Gäste verringerten zu oft die Durchbrüche der Gastgeber. Dafür erzielte Gian Grundböck nach einem zugesprochenen Penalty den Ausgleich und in der 57’ wurde Möhlin mit dem 22:24 bestraft. Und so lief plötzlich Möhlin dem Kontostand und der Zeit hinterher. Zwei Minuten vor Schluss (23:25) versandeten auch die letzten Versuche der Fricktaler, Boden gut zu machen, unglücklich. Man muss Baden zu Gute halten, sie haben sich mit viel Leidenschaft aus einem wahren Fehlstart zurück gekämpft und ihre ersten Punkte verdient abgeholt. (Michi Mahrer) Möhlin mit: Bamert (0/1), Jelovcan (21/45; Doormann (1), Meier, Soder, Csebits, Hock (12), Lang (2), Caminada, Ladan (4), Tokic, Mauron, Wirthlin M.(4), Wirthlin F. Read More
  • «Wir wollen auf eigenen Beinen stehen»

    Am Samstag startet der EHC Basel/KLH in die neue Saison. Präsident Daniel Schnellmann zeigt sich zuversichtlich. VG: Herr Schnellmann, an der Generalversammlung von Ende Juni wurden der neue Vorstand und Sie, als geschäftsführender Präsident, vorgestellt. Wo liegt der Arbeitsschwerpunkt des neuen Teams? Daniel Schnellmann: Wir sind seit dem Tag nach der Generalversammlung operativ tätig. Der Vorstand ist stark involviert in die strategischen Entscheidungen. Wo wollen wir hin? Wie wollen wir uns positionieren und wie wollen wir diese Ziele erreichen? Zudem haben wir neue Prozesse und Strukturen gelegt sowie klare Verantwortlichkeiten definiert.  Die Zeit nach dem Konkurs war zumindest teilweise ähnlich turbulent wie vor der Auflösung der EHC Basel AG. Das führt unweigerlich zur Frage: Warum tun Sie sich den Posten als geschäftsführender Präsident überhaupt an?  Das habe ich mich auch schon gefragt (lacht). Suchen Sie das Risiko? Nein. Ursprünglich war vorgesehen, dass ich die Geschäftsführung übernehme. Dafür habe ich mich zur Verfügung gestellt. Das Amt des Präsidenten ist nun  hinzugekommen. Das habe ich nicht gesucht. Es hat sich jedoch gezeigt, dass in dieser Phase der Neuausrichtung des Vereins ein solches Doppelmandat sinnvoll ist. Meine Bereitschaft, diese Doppelfunktion auszufüllen, hat einzig und alleine mit meiner Leidenschaft für das Eishockey zu tun. Ich will mithelfen, am Standort Basel etwas Nachhaltiges aufzubauen. Es ist nicht der erste Neustart, den sich der EHC Basel selbst verschreibt. War er Grundbedingung für Ihr Engagement? Das ist so. Wir mussten den Reset-Knopf drücken. Das soll aber nicht heissen, dass wir im Streit mit meinem Vorgänger Hans-Peter Gerber auseinander sind. Er hat proaktiv kommuniziert, dass dieser Stabswechsel für ihn zum richtigen Zeitpunkt kommt und er überzeugt ist, dass ich der Richtige für diesen Job bin. Mit seinem Entscheid hat er mir und dem Vorstand die Möglichkeit gegeben, neue Strukturen zu schaffen und notwendige Prozesse in Gang zu setzen.  Wie geht es dem Verein finanziell? Klar haben wir gewisse Altlasten übernommen. Unser Team konnte aber Lösungen finden, und ich bin überzeugt, dass das Budget eingehalten wird. Finanziell sind wir voll auf Kurs. Es ist zwar ein einfach ausgesprochenes Credo, aber es gehört auch zu meinen Grundpfeilern der Vereinsführung: Ich kann nur so viel ausgeben, wie ich einnehme. Ansonsten läuft der Verein erneut gegen die Wand, und das will ich nicht zulassen.  Der Kanton startet nach dem Leuchtturm-Projekt ein neues Programm zur finanziellen Unterstützung des Basler Sportnachwuchses. Profitiert auch der EHC Basel/KLH? Mir ist kein neues Projekt bekannt. Wenn es ein Solches geben sollte, gehe ich davon aus, dass wir involviert werden. Allerdings profitieren wir bereits von den neuen Rahmenbedingungen dank der Übernahme der Arena durch die Stadt. Im Juniorenbereich profitieren wir so von tieferen Kosten. Eine mögliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton ohne fixe Zusage budgetiere ich nicht. Das birgt immer auch Risiken, solange das Geld nicht gesprochen wurde. Mit Subventionen leben zu müssen, entspricht auch nicht meiner Philosophie. Solche Zuwendungen können einen dazu verleiten, die eigenen Hausaufgaben zu vernachlässigen. Wir wollen auf eigenen Beinen stehen. Unter dem neuen Vorstand soll der eigene Nachwuchs und das regionale Hockey gefördert werden. Unterstützung soll von erfahrenen auswärtigen Spielern kommen. Ist diese Strategie kurzfristig umsetzbar? Diese Strategie ist bereits umgesetzt. Wenn man die erste Mannschaft anschaut, kommen fast 70 Prozent der Spieler aus der Region. Diesen Level will ich nicht unter 50 Prozent fallen lassen. Die Spieler sind unser Kapital. Wenn wir sie hier beim EHC ausbilden und halten können, ist die Identifikation von Seiten der Fans, der Sponsoren und der Donatoren mit dem Verein eher gegeben. Zudem ist es ein Kostenfaktor, denn für auswärtige Spieler bezahlen wir jeweils hohe Ausbildungsentschädigungen. Am Samstag startet der EHC Basel/KLH gegen die Argovia Stars in die neue Saison (20.15 Uhr, St. Jakob-Arena, Gratiseintritt). Welche sportlichen Ziele verfolgt der Verein? Wir streben die Qualifikation für die neue Swiss Regio League an. Bis 2021 wollen wir eine konkurrenzfähige NLB-Mannschaft stellen. Es ist ein ehrgeiziges Ziel aber ich bin überzeugt, dass wir es erreichen können. Unser neuer Cheftrainer Reto Waldmeier ist ein ausgewiesener Fachmann und trägt unsere Philosophie voll mit. Er ist auch schon lange bei uns im Nachwuchs engagiert und kann auf eine optimale Mischung aus erfahrenen Spielern wie Cyrill Voegelin, Martin Wüthrich und Timothé Tuffet und jungen, hungrigen Spielern zurückgreifen. www.ehcbaselklh.ch Read More
  • «Wir wollen Frauenfutsal in der Region Basel bekannt machen»

    Futsal ist eine dynamische Hallenfussballvariante, die mit einem sprungreduzierten Ball gespielt wird. Nun gibt es in Basel erstmals auch für Frauen die Möglichkeit, diese Sportart in einem Verein auszuüben. Olympique Basel, dessen Männermannschaft seit 2008 am Ligabetrieb der Nationalliga B teilnimmt, hat auf diese Saison hin ein Frauenteam lanciert. Zu verdanken ist dies in erster Linie dem Effort von Stephanie Kübler. Im vergangenen Frühjahr trat sie an die Verantwortlichen von Olympique Basel heran. «Meine Idee, ein Frauenfutsalteam aufzubauen, wurde begeistert empfangen und ich wurde von Anfang unterstützt», sagt die 25-jährige, die zuvor lange Jahre beim GSC Aarau Futsal gespielt hat. Daraufhin ging alles sehr schnell. In kurzer Zeit hat Kübler ein Team mit aktuell acht Spielerinnen zusammengestellt, seit Mitte August wird einmal wöchentlich trainiert. Fest eingeplant ist die Teilnahme am Qualifikationsturnier für das Futsal Masters, der offiziellen Schweizer Futsalmeisterschaft für Frauen. Daneben wird es in diesem Jahr erstmals eine echte Liga für Frauenfutsalteams geben. Stand heute wird Olympique Basel dort zusammen mit vier anderen Teams teilnehmen. Zur Neuausrichtung gezwungen An einem anderen Punkt der Entwicklung steht das Männerteam von Olympique Basel. Nach einer durchzogenen letzten Spielzeit ist es zu einem Umbruch gekommen: «Ausser einem kleinen Kern, der schon länger dabei ist, haben uns viele Spieler und auch der Coach verlassen», sagt Sascha Winter (23), der nun wieder als Spielertrainer amtet und nebenbei auch Präsident des Vereins ist. «Wir waren gezwungen, uns neu auszurichten, hatten jedoch das Glück, dass sich einige Spieler von einem Futsal-Engagement überzeugen liessen, die uns sportlich weiterhelfen können und auch menschlich gut ins Team passen.» Dadurch habe ein frischer Wind Einzug gehalten. Die ersten Eindrücke aus der Vorbereitung stimmen denn auch positiv. In einem Test gegen das zwei Spielklassen höher engagierte Mobulu Futsal Uni Bern, 2015 immerhin Schweizer Meister, resultierte Anfang September nur eine knappe 6:7-Niederlage. Winter ist denn auch überzeugt, dass man mit diesem Team in der Nationalliga B wird vorne mitspielen können. Eine Chance für Basel Soweit ist das Frauenteam noch nicht. «Wir sind ein junges Team und müssen uns zuerst finden. Dazu haben viele von uns zuvor noch nie Futsal gespielt», sagt Spielertrainerin Kübler. Das Ziel für die erste Saison sei deshalb, «die futsalspezifischen Taktiken, Techniken und Spielweisen besser kennenzulernen und Spass am Futsal zu entwickeln.» Im Verein begreift man das Projekt Frauenfutsal als Chance: «Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, Futsal in der Region Basel weiter bekannt zu machen», sagt Winter und ergänzt: «Sportlich wird es am Anfang sicherlich nicht einfach, aber wir sind auch bereit, diesem Projekt Zeit zu geben, sofern das Engagement der Beteiligten stimmt.» Schliesslich habe auch das Männerteam vor knapp neun Jahren einmal klein angefangen. Los mit der Meisterschaft geht es für beide Teams ab Mitte November. (ph) www.olympiquebasel.ch   Read More
  • Silvan Wicki gelingt Titelverteidigung

    Die Basler Leichtathleten von Old Boys Basel überzeugen im nationalen Vergleich. An der Schweizer Nachwuchsmeisterschaft in Langenthal lief der Riehener Sprinter über 200 Meter mit 21,14 Sekunden eine ansprechende Zeit, die zur Titelverteidigung in der Altersklasse U23 reichte. Vier weitere Athletinnen und Athleten der Leichtathletik-Sektion von Old Boys Basel sicherten sich eine goldene Auszeichnung.  Nach langer Verletzungspause griff Kugelstosser Gregori Ott wieder in das Wettkampfgeschehen ein und siegte mit einer Weite von 16,60 Metern. Lea Bachmann übersprang in der U23-Stabhochsprungkonkurrenz 4,10 Meter und holte sich damit Gold. Salome Lang komplettiert das erfolgreiche Abschneiden mit zwei Goldmedaillen in der U20-Kategorie. Im Hochsprung (1,81 Meter) und im Weitsprung (5,73 Meter) dominierte sie die Konkurrenz.     Read More
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